Montag, 22. August 2016

SUB – Minus 2 – Der Turm von Stephen King

Das Buch lässt mich mit einem Müllhaufen unterschiedlichster Emotionen zurück und da mir zur Zeit die Worte fehlen, kann ich nur sagen, dass ich einerseits froh bin, das Buch gelesen und damit die Reihe beendet zu haben, andererseits aber auch, dass es ein Fehler war.

Alter SUB: 13
Neuer SUB: 12

Das Buch war komplex und lang und herausfordernd mit seinen 1024 Seiten und der Tatsache, dass alle offenen Fäden und Verwicklungen zu einem Ende gebracht werden wollten.
Das schafft King auch problemlos.
Der Grund warum ich für das Buch so lange gebraucht habe, war wohl der Fakt, dass ich gar nicht erst zum Buch gegriffen habe.
Jemand hat mich gespoilert. Bzw. nur den letzten Satz. Aber der letzte Satz ist der Spoiler schlechthin für die komplette Reihe.
Trotzdem war ich letztendlich zufrieden. Das Ende ist passend und King schafft es trotz allem noch einige Überraschungen einzubauen.

Dazu kommt, dass das Buch hochemotional ist und ich an gleich drei !!! verschiedenen Stellen geweint habe. Zwei Mal sogar ziemlich bitterlich.
Im Grunde waren die Ereignisse absehbar, aber ich habe lange unterbewusst geleugnet, dass derartiges geschehen könnte.

Einige Szenen ziehen sich etwas – vor allem die Szenen, die nicht in der Wester-Fantasywelt spielen, sondern in unserer Welt. Allerdings muss ich davon ausgehen, dass das nur meinem eigenen Geschmack geschuldet ist.
Grundsätzlich ist das Buch nämlich spannend wie seine Vorgänger, ein wenig eklig, hier und da und grundlegend recht düster.

Wenn ich die komplette Reihe bewerten müsste, würde ich sagen 4 Sterne im Durchschnitt, wobei mir Band 2 so gar nicht gefallen hat (und ich im Reread auch überspringen würde) – Band 6 ziemlich schwach war, Band 3 und 4 absolute Überhammerbücher waren und 5 und 7 irgendwo dazwischen lagen.
Eine Reihe, die ich definitiv weiter empfehlen würde.

Leider macht mir das Beenden der Reihe auch einen Strich durch meine SUB-Abbau Rechnung. Durch die Atmosphäre und die Dicke des Buches verlangt es mich nun erstmal nach ganz ganz leichter und beinahe seichter Lektüre. Am besten ein kurzes Buch mit einer Überkitschten Lovestory.
Auf meinem SUB befinden sich aber zur Zeit nur Bücher mit über 600 Seiten, komplexe Fantasywerke, Steampunkt und eine Dystopie und da ist nichts locker leichtes dabei.
Daher werde ich mir wohl als nächstes erstmal die Puffin Island Reihe (inklusive der Kurzgeschichte als Prequel) von Sarah Morgan besorgen.
Mir gefiel die Snow Crystal Reihe letztes Weihnachten ja wirklich gut und ich habe sowohl das Setting, als auch die Figuren in sehr angenehmer Erinnerung, daher wird mich die Autorin mit ihren Strandgeschichten sicherlich auch überzeugen können.

Nach diesem Ende des Dunklen Turms brauche ich wirklich ein paar rosa Einhörner, ein bisschen Glitzerstaub und einen nach Zuckerwatte schmeckenden Regenbogen.

Ich bin erstmal raus. Die King-Reihe kann einen wirklich auslaugen.  

Dienstag, 16. August 2016

SUB – Minus 1 – Kind des Schicksals von Jennifer Fallon

Im Moment kann ich noch widerstehen und lese tatsächlich nur an meinen SUB-Büchern weiter.
Ein Buch ist schon runter und damit sogar eine ganze Reihe.

Alter SUB: 14
Neuer SUB: 13

Kind des Schicksals von Jennifer Fallon ist ein Trilogie Abschluss und konnte mich nicht so recht überzeugen.
Müsste ich die gesamte Reihe bewerten, würde ich sagen, dass der zweite Band mit Abstand! das beste Buch der Trilogie gewesen ist.
Dann kommt Band 3 und ganz am Schluss Band 1.

Positiv zu vermerken ist, dass in Band 3 beinahe alle Fäden zulassen laufen, es auf beinahe jede Frage eine Antwort gibt und das ganze sich durchaus wie ein Puzzle zusammen fügt.
Allerdings wirkt das Buch dadurch auch extrem kleinteilig und zieht sich hier und da extrem in die Länge.
Vor allem das viele Hin und Her Gereise und das ständige Gezicke der weiblichen Figuren empfand ich als enervierend.

Meine Lieblingsfigur geht hopps und der für mich spannendste Handlungsbogen verläuft am Ende im Sand.
Manche Geschehnisse sind nah dran an Deus ex Machina und andere Dinge gehen ein bisschen zu einfach.
Generell fand ich das Ende eher unbefriedigend., da es mir dann für eine so komplexe Reihe zu schnell abgearbeitet worden ist.

Den Schreibstil habe ich ja schon im ersten Band bemängelt, aber auch hier wirkt er wieder gezwungen auf alt gemacht.
Die Dialoge wirken teilweise umständlich und die Beschreibungen zu geschwollen.

Allerdings ist mein Gejammer immer noch eher ein Gejammer auf hohem Niveau. Ich habe die Reihe gern gelesen und ich mochte einige Figuren sehr gern.
Auch die Magie (gerade die Dämonen) empfand ich als erfrischend und teilweise sogar sehr humorvoll. Ich stehe auf das Götter-System und habe vor allem die Szenen in Hythria sehr genossen, gerade weil ich Figuren aus der Vorgänger-Serie wieder treffen durfte.

Eine immer noch eher gute Reihe, auch wenn ich die Prequel Trilogie um Hythria sehr viel interessanter und flüssiger zu lesen fand.  

Montag, 15. August 2016

Tag: Buchwunschliste

Mit der Wunschliste beschäftige ich mich tatsächlich eher selten in meinen Beiträgen, da meine Wunschliste eher so etwas wie eine Gedankenstütze ist und weniger etwas, über das ich häufig spreche. Und außerdem ist sie stetig im Wandel.
Gefunden habe ich den Tag bei Weltenwanderer. Woher das Original stammt, kann ich leider nicht mehr nachvollziehen.



Wo befindet sich diese? Wie lange besteht sie bereits? Wie viele Bücher enthält sie? Welches Genre ist vorherrschend?

Früher habe ich eine Offline Liste am Rechner geführt, mit allen Reihenfortsetzungen und Einzelbänden. Das diente rein als Gedankenstütze.
Jetzt führe ich hier auf dem Blog eine etwa gleichwertige Liste. Woanders habe ich keine, da sie sowieso nur für mich ist und weniger für andere. Ich unterteile in Most-Wanted und Büchern, die mich grob interessieren.

Die Offline Liste habe ich 2008 begonnen, kurz nach Studienbeginn, weil da meine alte Leseleidenschaft wieder extrem aufgeflammt ist.

Unter Most-Wanted stehen zur Zeit 4 (eigentlich 3 – die Graphic Novel habe ich bereits gekauft und gelesen) – eins davon ein Buch, das erst im Oktober erscheint.
Und die restliche Liste umfasst zur Zeit 42 Titel, allerdings sind davon einige Reihenfortsetzungen.

Auch wenn unterschiedliche Genres auf der Liste stehen, ist Fantasy und seine Ableger definitiv immer noch vorherrschend.



Wie oft beschäftigst du dich mit deiner Wunschliste bzw. findest neue Bücher und mistest aus?

Wenn ich ein Buch finde, was mich interessiert, aber nicht direkt gelesen werden muss, kommt es auf die normale Liste. Neue Bücher von Lieblingsautoren kommen auf die Most Wanted Liste, die immer sehr klein ist.
Wenn ich neue Bücher hinzu füge, überfliege ich die Liste oft und sortiere Bücher wieder aus, bei denen ich entweder nicht mehr weiß, worum es ging, oder die mich doch nicht mehr interessieren.
Ich kaufe aber tatsächlich selten von der Wunschliste. Ich benutze sie oft nur, um mir Anregungen zu holen, was ich lesen mag, wenn ich mal wieder unentschieden bin.
Meist liegt die Gesamtliste so bei 40-50 Büchern.



Taufrisch: Welches Buch ist als letztes auf deiner Wunschliste gelandet?

Titans von Victoria Scott. Ein Einzelband, der noch nicht auf Deutsch erschienen ist. Nach der Feuer und Flut Dilogie, würde ich gerne noch etwas anderes der Autorin lesen. Es geht um mechanische Pferde in Dystopischem Umfeld. Dazu kommt, dass es keine Romanze in dem Buch geben soll. Spricht mich sehr an.



Hartnäckig. Welches Buch verweilt bereits am längsten auf deiner Wunschliste?

Der Protektor von Calderon – Codex Alera 4 von Jim Butcher. Die Reihe stand schon auf meiner Offlineliste. Ich sollte mal dringend weiter lesen. Der dritte Band gefiel mir ja wieder sehr gut.



Gehypt: Nenne ein beliebtes bzw. sehr bekanntes Buch von deiner Wunschliste

Eisige Wellen – Grischa 2 von Leigh Bardugo. Der erste Band war ja ganz interessant. Nichts was mich vom Hocker gehauen hat, aber ganz okay. Daher stehen Band 2 und 3 auch auf meiner Wunschliste. Allerdings ziehts mich gerade nicht so an.



Speziell: Nenne eher unbekannte und besondere Bücher von deiner Wunschliste

Ich wähle dafür mal eine Autobiografie. Und zwar: Just Kids: Die Geschichte einer Freundschaft von Patti Smith.
Ich hatte eine Zeit lang wirklich Lust auf non-fiction und deshalb steht das Buch auf meiner Wunschliste.



Moneten-Spanne: Nenne das teuerste und das günstigste Buch von deiner Wunschliste

Ich denke das günstigste Buch von meiner Wunschliste ist „In Blut geschrieben“ von Anne Bishop mit 4,99 Euro für die Kindle Edition. Urban Fantasy, über die ich auf einem anderen Blog wahre Lobeshymnen gehört habe.

Ich bin jetzt nicht alle Bücher einzeln durchgegangen, aber „Meine Olympiade“ von Ilja Trojanow dürfte mit knapp 20 Euro für die Kindle Edition wohl das teuerste Buch der Liste sein.

Die gelesene Graphic Novel war allerdings teurer.



Stark und zart beSeitet: Nenne das dickste und das dünnste Buch deiner Wunschliste!

Ich musste überraschend feststellen, dass keine dicken Bücher mehr auf meiner Wunschliste stehen.
Das dickste Buch auf der Liste ist Bone Season 1 – Die Träumerin von Samantha Shannon, mit 624 Seiten. Ich hätte ja gedacht, dass die Brücke der Gezeiten dicker ist.

Ich denke ich finde kein Buch auf meiner Wunschliste unter 300 Seiten.
Damit dürfte Titans von Victoria Scott mit 320 Seiten wohl das dünnste Buch sein.



Most wanted: Welche Bücher würdest du am liebsten sofort kaufen und lesen?

Titans von Victoria Scott. Aber es geht mir oft so, dass ich auf das als letztes hinzu gefügte Buch am meisten Lust habe.
Ansonsten gerne den nächsten Band aus der Chronik des Eisernen Druiden, aber der erscheint erst im Herbst.
Ah ja und weil meine beste Freundin gerade den ersten Band der Feuerreiter seiner Majestät von Naomi Novik liest, habe ich auch wieder Lust auf die Reihe. Also Band 5 – Drachenwacht wäre auch noch ein Most wanted. Eine der wenigen Bücher, von meiner Wunschliste, die ich tatsächlich als print kaufen würde.



Interesse verloren: Welche Bücher würdest du zum jetzigen Zeitpunkt wieder aussortieren wollen?

Wenn man mich zwingen würde:
Die rote Königin von Victoria Aveyard (wegen all der schlechten Meinungen)
Die Überlebenden von Alexandra Bracken (da gefiel mir die Leseprobe nicht)
Das Spiel von Leben und Tod von Martha Brockenbrough (keine Ahnung worum es geht)
Das Feuerzeichen von Franscesca Haig (Wir führen eine On-Off Beziehung miteinander)
Serafina 1 – Das Königreich der Drachen von Rachel Hartman (denke es gibt bessere Drachenbücher)
Pretty Girls von Karin Slaughter (so dolle war der erste Band nun nicht)
Der Mitternachtspalast von Carlos Ruiz Zafon (früher als Autor vergöttert, heute das Interesse verloren)

(Scheint eine Menge YA zu sein, was bei mir nicht mehr so auf Gegenliebe trifft) 

Die letzte Frage lasse ich aus, da ich nicht getaggt worden bin.
Und verlinken brauche ich meinen Wunschzettel auch nicht, da man ihn rechts in der Leiste finden kann.
War aber mal spannend sich mit der Wunschliste zu beschäftigen. Und ich mag ja Tag-Fragen bekanntlich recht gerne.


In den nächsten Tagen wird es noch eine Kurz-Rezi zu Kind des Schicksals geben.  

Freitag, 12. August 2016

Sommerlesenacht bei Weltenwanderer

Logo von Weltenwanderer 

Heute ab 19 Uhr startet eine Sommerlesenacht bei Weltenwanderer.

Jede Stunde wird eine Frage gestellt werden, die die Mitleser dann beantworten können.

Ich werde zwischendurch in diesem Beitrag immer mal wieder ein Update einfließen lassen und darüber berichten, was ich lese, wie weit ich gekommen bin und wie es mir gefällt.

Zur Zeit müsste ich eigentlich entweder "Die Lügen des Locke Lamora" von Scott Lynch weiter lesen, oder "Der dunkle Turm" von Stephen King, da beides noch auf meinem SUB steht, den ich zur Zeit gerade wieder verkleinern möchte.

Allerdings ist mir nach beiden Büchern gerade nicht und daher habe ich mich entschieden "Viviaces Erwachen" den zweiten Band der Zauberschiffe von Robin Hobb zu re-readen, damit ich die letzten 4 Bände der Reihe bald in Angriff und so von meinem SUB entfernen kann.

Das heißt, darüber werde ich dann heute Abend in meinen Updated berichten und hoffen, dass ich ein gutes Stück weiter komme.


Update 1: 19 Uhr

So, letztendlich habe ich mich dann doch noch mal umentschieden und lese nun doch "Der dunkle Turm" von Stephen King. Das Buch ist der absolute Wälzer und irgendwann muss ich damit ja mal weiter kommen. Beenden werde ich das Buch wohl erst in den nächsten Tagen, aber ich möchte die Leserunde nutzen um einen guten BVrocken weiter zu kommen.

Ich beginne also auf Seite 352 von 1024.

Und nun zu Frage 1:

Ich bin dieses Jahr auch nicht im (Soimmer)-Urlaub gewesen. Nach der Hochzeit im Juli war nicht mehr so viel übrig. Allerdings hatten wir wahnsinnig schöne freie Tage daheim mit unseren drei Fellnasen. Wir waren viel unterwegs - es war ja super schönes Wetter zu der Zeit und daher hat sich das auch angefühlt wie Urlaub.
Im Februar waren wir aber im Kurzurlaub in Werdum an der Nordsee. Mein Mann hatte da ein Pokalspiel mit seinem Rollstuhl-Basketballverein und ich bin kurzerhand mitgefahren und hab die freie Zeit und all die netten Menschen um mich genossen.

Etwas später muss ich noch mal eine Pause einlegen und abendessen. Später kommt dann das nächste Update :) Ich bin schon gespannt, was ihr anderen so lest.


Update 2: 20 Uhr

Weit gekommen bin ich nicht. Es gab zwischendurch einen Sesam-Kringel mit einer Feta-Paprika Creme und irgendwie konnte ich mich nicht so richtig entspannen.
Mein Mann kocht mir jetzt allerdings einen meiner Lieblingstees und die nächste Stunde wird dann sicher gemütlicher.
Ich bin jetzt auf Seite 387 und habe damit 35 Seiten gelesen. Könnte also schlimmer sein.
Ich bin trotz langer Pause auch wieder sehr gut in den Roman gekommen. Und wie immer mit dieser Saga - bis ich wieder anfange dauert es, aber wenn ich erstmal angefangen habe, packt es mich immer sofort.

Zu Frage 2:

Ich lese ja ein Western-Endzeit-Fantasy-Horrorroman und befinde mich zur Zeit mit Roland und seinen Gefährten irgendwo zwischen Mitt- und Endwelt. Eine karge, fruchtlose Gegend, mit Gesteinsbrocken und Geröll übersäht. Menschen werden von Wahnsinn oder Krankheiten befallen. Exeme, Pickel und Geschwüre. Also definitiv kein schöner Ort für einen Urlaub.Und zum wohnen erst Recht nicht.

Ich habe noch so ein paar Ziele, wo ich gerne mal hinreisen würde. Island reizt mich, Irland auch, Schottland. Gerne noch mal nach Finnland oder in Norwegen das Polarlicht sehen.
Allerdings wird die nächste Reise in sonnigere Gefilge gehen, nach Florenz. Mein Mann hat eine Zeit lang in Italien gelebt, kenne aber Florenz nicht. Eine Stadt, die ich sehr gerne mag. Und ich würde sie ihm gerne zeigen.

Jetzt schau ich kurz in die anderen Blogs und lese dann weiter.


Update 3: 21 Uhr

Ich bin nun bei Seite 418 - das macht 31 Seiten.
Insgesamt also 66.

Mit Beiträgen schreiben und Blogrunden bleibt meist gar nicht mehr so viel Zeit zum lesen. Aber ein neuer Höhepunkt steht an und es wird spannend.

Zu Frage 3:

Ich kenne die Figuren ja nun schon wirklich gut aus den letzten sechs Bänden, aber ich bin mir nicht sicher, ob ich mit ihnen Urlaub machen wollte.
Ich mag Roland, Jake und Oy den Bumbler vor allem in Interaktion richtig gerne. Aber Roland würde sich kaum zurecht finden, Jake ist kein Kind mehr, wenn auch biologisch noch und der Bumbler würde ein riesen Aufsehen erregen.
Durch das was sie alles durchgemacht haben, wären mir die Figuren vermutlich für einen Urlaub zu ernst. Roland würde sich auf Grund seiner Schmerzen vermutlich sowieso nicht wohlfühlen und die anderen Figuren mag ich nicht so sehr.

Jetzt drehe ich noch mal schnell eine Blogrunde und versuche dann zumindest die 100 Seiten Grenze zu knacken, bevor ich mich wieder melde.


Update 4: 22 Uhr 

Jetzt bin ich auf Seite 464 und King hat eine Hauptfigur über die Klinge springen lassen. Eine Szene vorher hatte ich das beinahe erwartet. Das Ganze hat mich dann trotzdem mit offenem Mund zurück gelassen. Ugh!
Die ganze Reihe schont seine Leser ja sowieso nicht. Trotzdem - uff!

46 Seiten waren es bei der letzten Runde. Das macht 102 Seiten insgesamt. Das erste Ziel ist also auf jeden Fall erreicht. Mal sehen, wie viele es noch werden.

Zu Frage 4:

Ich war schon so oft im Urlaub, dass ich gar nicht wählen mag welches der Schönste war. Am Liebsten war ich bisher in Helsinki in Finnland und in Vilnius in Lithauen. Aber auch Schweden und Italien waren schön. Die Reisen nach Holland sowieso - aber am meisten Zuhause gefühlt habe ich mich auf einem Pferdehof in Niedersachsen.

Wenn ich mich spontan für drei Bücher entscheiden müsste, die ich in den Urlaub mitnehmen wollte, wären das alles E-Books.
1. Für den SUB: Die Lügen des Locke Lamora
2. Weil es mich reizt: Titans von Victoria Scott
3. vermutlich reichen die beiden Oberen, mit einem Wälzer und einem englischen Buch wäre ich für 2 Wochen bedient. Im Urlaub lese ich eh weniger - es gibt so viel zu schauen und kennen zu lernen.

Jetzt hole ich mir was zu knabbern und lese noch ein Weilchen. Zumindest bis ich müde werde.


Update 5: 23 Uhr

Seite 485 - 21 Seiten - nicht viel, aber Seiten, die es in sich hatten. Ich musste gerade ziemlich bitterlich weinen, weil mich dann doch einiges aus dem Buch sehr mitgenommen hat. Gerade wenn man Figuren über 6 1/2 Bände verfolgt hat - kann mir das schon mal nahe gehen. Ugh!

Insgesamt also jetzt 122 Seiten in 4 Stunden. Da geht normalerweise mehr. Aber ich will mich nicht beklagen.

Ich mag keine 5 Substantive raussuchen, die zum Buch passen. Das würde der ganzen Reihe nicht gerecht werden, aber vielleicht finde ich den Satz wieder, der meinen Leseabend gerade recht gut prägt.

"Und auch du wirst sterben, wenn nämlich die Liebe die Welt verlässt, stehen alle Herzen still. Erzähl ihnen von meiner Liebe und erzähl ihnen von meinen Schmerzen und erzähl ihnen von meiner Hoffnung, die noch lebt. Denn dies ist alles, was ich besitze, und alles, was ich bin, und alles was ich verlange"
Seite 401 - Der dunkle Turm von Stephen King

Gerade die Stelle zeigt, dass King nicht nur vulgär, sondern auch hoch poetisch schreiben kann.
Jetzt lese ich noch die letzte Stunde und freue mich dann auf mein gemütliches Bett und den Tag am See morgen.


Update 6: 0:00 Uhr

Dies ist für mich zumindest der letzte Beitrag an diesem Leseabend. Ich bin gesundheitlich noch immer ein bisschen angeschlagen und freue mich aufs Bett.

Immerhin bis Seite 524 bin ich heute gekommen.
Das waren 39 Seiten seit dem letzten Update und 161 Seiten insgesamt. Lässt mich dann doch zufrieden zurück.
Das Buch ist und bleibt spannend und interessant und all die ganzen Verflechtungen mit der Realität und anderen Kingwerken ist einfach interessant zu lesen.
Etwas mehr als 50% habe ich ja nun geschafft.

Die 0 Uhr Frage beantworte ich noch, die Abschlussfrage kommt dann morgen in einem Zusatz.

Die Cover der Turmsaga, zumindest in der Ausgabe, die ich habe, finde ich soweit eigentlich ganz gut. Sie würden mir allerdings besser gefallen, wenn sie nicht in Hochglanz wären.
Dazu kommt, dass ich den Band irgendwann mal als Mängelexemplar erhalten habe und das Cover daher Knicke und Risse aufweist. Dinge, die mich absolut nicht stören.

Ich bin sowieso kein Cover-Käufer, auch wenn ich eine schöne Aufmachung durchaus zu schätzen weiß. Vor allem seit ich vermehrt E.Books lese, wo man das Cover ja eh nicht immer sieht, sind mir Cover vollkommen wurscht geworden.

Bisher war es ein wirklich schöner Leseabend und ich bedanke mich.

Mittwoch, 10. August 2016

Lesepläne und SUB-Abbau (August 2016)

Meistens fällt es mir wirklich schwer, mich um meine SUB-Bücher zu kümmern, oder Leselisten einzuhalten. Oft greife ich ja doch wieder auf neue (elektronische) Bücher zurück.
Allerdings habe ich immer mal wieder zwischendurch so Phasen, wo ich dann doch wieder Lust habe meinen SUB zu minimieren.
Anders als vor ein paar Jahren pendelt mein SUB ja zur Zeit immer so bei ca. 15 Büchern herum. Außerdem liegen auch immer einige SUB-Bücher angefangen im Regal herum.
Am liebsten wäre es mir doch gar keinen SUB mehr zu haben. Aber es scheint, als wäre es mit dem SUB-Abbau ähnlich wie mit dem Abnehmen. Die letzten Kilo (Bücher) sind immer am schwersten weg zu bekommen.

Im Moment habe ich wieder so eine Phase, wo ich am liebsten alle Bücher auf einmal weglesen würde.
Daher gibt es (mal wieder) eine kleine Übersicht über die angefangenen Bücher und vor allem die Bücher, die ich möglichst noch im August vom SUB entfernen würde. Außerdem noch eine kleine Merkhilfe für mich am Ende.

Zunächst zeige ich die drei angefangenen Bücher, die ich möglichst bald beenden möchte. Bei allen Dreien handelt es sich schon um richtige Klopper.

Als Printbuch lese ich zur Zeit „Kind des Schicksals“ den dritten und letzten Band der Dämonenkind-Trilogie von Jennifer Fallon.
Zur Zeit bin ich auf Seite 456 von 768. Da es der letzte Band einer Reihe ist, bin ich natürlich motiviert sowohl Buch, als auch Reihe vom SUB zu tilgen.
Leider bin ich nicht so richtig angefixt. Die Reihe, die zeitlich davor spielt hat mir besser gefallen und schien reifer zu sein (da nach der Dämonenkind-Trilogie geschrieben worden)
Allerdings freue ich mich über das Wiedersehen mit einigen Charakteren und so viele Seiten sind es ja nun nicht mehr.

Als E-Book habe ich zur Zeit „Die Lügen des Locke Lamora“ - den ersten Band der Gentleman Bastard Reihe von Scott Lynch in Arbeit.
Hier bin ich zur Zeit bei 26% von 848 Seiten (ca. Seite 220) und ebenfalls nicht so richtig motiviert. Die Interludes, die von Lockes Vergangenheit erzählen finde ich spannend und interessant, leider werde ich mit den Figuren in der Gegenwart nicht so richtig warm.
Außerdem weiß ich immer noch nicht worauf es so hinaus laufen soll und daher ist mein Interesse zur Zeit eher minimal. Trotzdem nervt mich das Buch nicht und es langweilt mich auch nicht, daher werde ich zumindest Band 1 auf jeden Fall beenden.

Als letztes habe ich noch „Der Turm“ - den siebten und letzten Band der Dunklen Turm Reihe von Stephen King angefangen. Das Buch lese ich sowohl als E-Book als auch als Printausgabe. Hier bin ich irgendwo auf Seite 300 ca. von 1024.
Leider wurde mir der letzte Satz gespoilert und so ist die Neugierde auf das Ende etwas verpufft. Außerdem ziehen sich einige Sequenzen etwas zu sehr.
Trotzdem will ich es möglichst im August noch beenden, da ich dann eine weitere Reihe beendet habe.


Des Weiteren habe ich noch zwei Reihen auf dem SUB, von denen ich bereits entweder einen oder zwei Bände gelesen habe.
Leider ist das so lange her, dass mich hier meine Erinnerung komplett im Stich lässt.
Das bedeutet, dass ich vorher die Bände re-readen muss und somit der SUB-Abbau noch eine Weile warten muss.
Beide Reihen sind durchaus komplex und daher kann ich da nicht einfach so weiter lesen und hoffen, dass die Erinnerung zurück kommt.

Bei der ersten Reihe handelt es sich um die Zauberschiffe von Robin Hobb. Den ersten Band habe ich bereits ge-re-readed, Band zwei fehlt mir noch.
Nach dem Re-Read von Band 1 muss ich sagen, dass mir die Reihe nun besser gefällt, als nach dem ersten Lesen, da mir Althea nicht so sehr auf die Nerven geht und ich sie besser verstehen kann. Daher macht es mir nichts aus, den zweiten Band noch einmal zu lesen und dann den Rest der Reihe.

Bei der zweiten Reihe handelt es sich um die Gezeitenstern-Saga von Jennifer Fallon. Hier habe ich Band 1 in der Vergangenheit schon einmal gelesen, erinnere mich aber nicht mehr sonderlich gut daran. Ich weiß nur, dass er mir sehr sehr gut gefallen hat.
So steht auch hier noch eine Re-Read an, bevor ich mich den restlichen drei Teilen der Reihe widmen kann.

Neben diesen beiden Reihen steht eh nicht mehr viel anderes auf dem SUB. Zwei Reihenanfänge, eine Kurzgeschichtensammlung und ein Steampunk-Einzelband.
Ich würde mich ja schon freuen, wenn ich den SUB bis Ende des Jahres komplett abgelesen hätte, allerdings kenne ich mich ganz gut und kann vermutlich froh sein, wenn ich es in den einstelligen Bereich schaffe.
Zunächst werden sowieso die drei angefangenen Bücher gelesen und dafür werde ich schon genügend Zeit brauchen.

Die restlichen SUB-Bücher sind leider auch nicht viel dünner.  

Dienstag, 9. August 2016

White Sand – Volume 1 – Brandon Sanderson und Julius M Gopez

Vorneweg muss ich sagen, dass ich selten bis nie Comics, Mangas oder Graphic Novels lese. Ich bin mir nicht einmal sicher, ob es einen Unterschied zwischen einem Comic und einer Graphic Novel gibt und wenn ja, worin dieser besteht.

Nun ist es aber kein Geheimnis, dass ich nur schwer (okay, gar nicht) an Werken von Brandon Sanderson vorbei gehen kann.
White Sand ist ursprünglich der aller erste Roman von Sanderson, den er je beendet hat und der bislang nie veröffentlicht worden ist. Als Dynamite an ihn heran trat und ihn fragte, ob er etwas Unveröffentlichtes hätte, das sich zur Graphic Novel eigne, kam er auf White Sand.
Ich weiß, dass White Sand häufig als Word Datei an Fans verschickt worden ist und seitdem war ich neugierig, auf diese neue Welt und das neue Magiesystem.

Letztendlich bin ich etwas enttäuscht von dem Werk und bin mir fast sicher, dass die Geschichte als Roman besser funktioniert hätte.
Eine wirklich fundierte Kritik wird mir schwerfallen, da ich weder von Graphic Novels, noch vom Zeichnen auch nur entfernte Ahnung habe.
Ich denke ich gehe einfach ein paar Punkte durch.

Der Zeichenstil

Ich mag die Zeichnungen. Ich kann leider nicht begründen, warum das so ist, aber ich sehe mir die Welt, die Figuren und die Magie gerne gezeichnet an.
Ich mag die Farbwahl, die je nach Szenerie, entweder, die karge Trostlosigkeit der Wüste einfängt, oder das bunte Treiben eines Marktes.
Ich mag dass die Figuren unterschiedliche Hautfarben und Haarfarben (oder keine Haare) haben, so dass nicht nur im geschriebenen Wort (Die Figuren haben häufig unterschiedliche Akzente) sondern auch in den Zeichnungen die Unterschiede sehr deutlich hervor gehoben werden.
Außerdem mag ich die Zeichnungen, die sehr viel Raum einnehmen. Als Beispiel ist ein Schlachtfeld zu nennen, das mit vielen, vielen Details aufwartet, oder eben der Kampf gegen einen Riesensandling, der sehr dynamisch dargestellt wurde.

Von der Magie hätte ich gerne genauere, oder komplexere Zeichnungen gehabt, einfach um sie mir noch besser vorstellen zu können. Allerdings hoffe ich, dass es in den weiteren Bänden (Zwei sollen noch folgen) davon noch etwas mehr zu sehen gibt.

Die Aufmachung

Die grundsätzliche Aufmachung der Graphic Novel gefällt mir ebenso. Sie kommt mit 160 Seiten Hochglanz, gebunden mit Schutzumschlag. Der Schutzumschlag zeigt eine Szene aus dem Comic, das Cover darunter allerdings ist schlicht, aber wirklich schön gehalten und gefällt mir besser als der Umschlag.

Zudem gibt es vor dem eigentlichen Comic ein Vorwort des Autors, mit einigen Erklärungen zur Enstehungsgeschichte des Werkes und am Ende gibt es ein paar Making Ofs. - vor allem Beispiele „Von der Skizze zum fertigen Werk“ - als Nicht-Zeichner und Nicht-Künstler war es von meiner Seite aus eher beiläufiges Interesse, als wirkliche Leidenschaft mit der ich mir das Making Of angesehen habe. Aber für Künstler ist es sicher interessant zu sehen.

Die Story

Wie schon erwähnt, hätte die Geschichte rund um Kenton – einem Sandmagier, der nach einem Massaker als schwächstes Mitglied seiner Art allein zurück bleibt – sicher besser funktioniert.
Viele Szenen, vor allem Szenen, in denen Spannung erzeugt werden sollte, gingen einfach zu schnell.
Die Lösungen waren schnell parat und der Spannungsbogen blieb auf der Strecke. Ich befürchte, das ist vor allem dem Medium geschuldet.
Auch die Charakterentwicklung wirkte immer etwas aus der Luft gegriffen, da man zu wenig direkte Einsicht in das Innenleben der Figuren hat. So bleiben einige Veränderungen ein wenig unglaubwürdig.

Auch die Magie – ist sicher, wie immer, sehr gut durchdacht – allerdings bleibt die Tiefe des Systems auf der Strecke, da Zeichnungen und ein paar Erklärungen einfach nicht ausreichen um das System wirklich klar auszureizen.
Allerdings habe ich die Hoffnung, dass es in den weiteren Bänden auch dazu noch ein bisschen mehr geben wird.

Ansonsten trägt die Graphic Novel durchaus Züge eines „echten“ Sandersons. Es gibt viele Perspektivwechsel – mehrere POVs und viele Szenensprünge, die auf Grund der mangelnden Erklärung schon mal im ersten Moment verwirrend ausfallen können.
Am liebsten gelesen habe ich die Story rund um Kenton, denn der junge Mann ist mir sehr sympatisch, seine Handlungen sind nachvollziehbar und seine Entwicklung wohl auf Deutlichsten. Die anderen Figuren sind auch irgendwie interessant, konnten mich aber noch nicht ganz so packen.

Das Ende kommt aprupt und mit einem gemeinen Cliffhanger, aber mir war schon relativ früh klar, dass ich dennoch weiter lesen werde … weil.... nun …. Sanderson.
Der einzige Grund, der mich am Weiterlesen hätte hindern können, wäre wohl ein Zeichenstil gewesen, der mir nicht gefallen hätte. Aber das war ja hier nicht der Fall.


Fazit

Durchaus interessant zu lesen. Ein Zeichenstil, der zu gefallen weiß, eine gelungene Mischung aus Action und Politik, Charaktere und Magie, wie von Sandersom gewohnt.
Manches geht ein wenig zu schnell, das Ende kam zu abrupt und die Magie ist noch zu wenig schlüssig.
Dennoch hat es mir eine gute Lesezeit beschert und die folgenden Bände werden mit Sicherheit ebenfalls bei mir einziehen.


Donnerstag, 4. August 2016

Uprooted von Naomi Novik

Wirklich gute Einzelbände sind in der Fantasy schwer zu finden, aber dieses Buch war brilliant.
Aufmerksam bin ich auf das Buch geworden, nachdem es meiner besten Freundin so richtig gut gefallen hat. Der Klappentext sprach mich auch direkt an und von Naomi Novik habe ich immerhin schon die ersten drei Bände der Temeraire-Reihe gelesen.
Eine Zeit lang hatte ich die Hoffnung, dass Uprooted ebenfalls übersetzt werden wird, aber Ende Juli war ich dann das Warten leid und hab mir das Buch dann doch als englisches E-Books besorgt.

Im Grunde geht es darum, dass der Drache, ein Magier, alle zehn Jahre ein Mädchen auswählt und bei sich in den Turm sperrt. Die Protagonistin Agnieshka geht, so wie alle in ihrem Dorf davon aus, dass ihre beste Freundin gewählt wird, als es dann aber doch sie trifft kommt alles anders, als sie dachte...

Wie ich schon sagte, ich fand das Buch brilliant.
Im Grunde stimme ich der Aussage zu, dass es sich bei dem Buch um ein Märchen für Erwachsene handelt. Die Atmosphäre, die Magie und die Figuren erinnern ein wenig daran. Und ich glaube dass ich das Buch auch vor allem deswegen so wunderschön fand.
Ich kann von Anfang an mit der Protagonistin mitfühlen. Ich verstehe ihre Gedanken und ihre Sorgen und fühle mich mit ihr zusammen in ihrem Dorf direkt heimisch.
Die Bedrohung, die ausnahmsweise einmal nicht von einer Person ausgeht, sondern von den Woods empfinde ich erst nach und nach als wirklich schrecklich. Zunächst ist es eine eher hintergründige Drohung, ein Prickeln im Nacken und erst später wird einem das volle Ausmaß des Schreckens wirklich bewusst.
So wird die Spannung nach und nach gesteigert und was zwar etwas düster beginnt wird im späteren Verlauf des Buch so richtig richtig finster.
Entscheidend zur Atmosphäre trägt auch der slawische bzw. russische Einschlag der Geschichte bei. So gibt es immer wieder Anspielungen an dererlei Märchen wie Baba Jaga zum Beispiel und die Namen und Gerichte gehen ebenfalls in die Richtung. Ich empfand diesen Umstand als erfrischend abwechslungsreich.

Die Interaktion zwischen der Protagonistin und dem Magier, dem Drachen, gefiel mir ausnehmend gut (vermutlich sogar am besten) – außerdem empfand ich auch die Nebenfiguren als stimmig, glaubwürdig und interessant.
Die Magie, die gewirkt wird, lässt sich für mich nur am Rande begreifen, aber der Grundsatz gefiel mir und hat mich begeistert.
Generell hat die Magie, bzw. die unterschiedlichen Arten der Magie sehr zur Atmosphäre und zur Wahrnehmung der Geschichte beigetragen.

Etwa bei der Hälfte zieht sich das Buch für einen Moment für meinen Geschmack etwas zu sehr in die Länge und manche Sachen, wirken als gehen sie zu schnell. Deswegen würde ich etwa einen halben Punkt abziehen. Allerdings zeigt sich etwas später, dass die Autorin den Leser nur an der Nase herum geführt hat und vieles nicht so leicht ist wie es scheint, und weil mir das Buch letztendlich so wahnsinnig gut gefallen hat, gibt es sowieso die volle Punktzahl.

Etwas schade fand ich auch, dass die Protagonistin und der Drache eine Weile an verschiedenen Orten weilen, weil mir so die Interaktion gefehlt hat, aber letztendlich konnte ich die Entscheidung nur begrüßen, da es der Protagonistin so die Chance gibt sich zu entwickelt, reifer zu werden und vor allem selbstständiger.
Ein weiterer wirklich wichtiger Pluspunkt ist, dass das Buch wirklich abgeschlossen ist und dass das Ende absolut passend und stimmig gewählt ist.
Gegen Ende hatte ich sogar so etwas wie einen Kloß im Hals, einfach weil ich so überwältigt davon war, dass sich alles so wunderbar ineinander gefügt hat.


Vergleiche ich das Buch mit der Temeraire Reihe ist Uprooted definitiv etwas zauberhafter und märchenhafter, etwas weniger steif an manchen Stellen und tatsächlich auch schneller zu lesen. Aber im Grunde ist ein Vergleich nicht notwendig. Uprooted gefällt und überzeugt mich auf ganzer Linie.