Montag, 28. März 2011

Rezension: Die verlorene Wahrheit - Wahrheiten 3 von Dawn Cook

Dawn Cook
Die verlorenre Wahrheit
480 Seiten
Blanvalet Taschenbuch Verlag (8. September 2008)
Forgotten Truth
Taschenbuch

Kurzbeschreibung:
Durch den Verrat eines Freundes, verliert sich Alissa in der Vergangenheit. Verzweifelt sucht sie den Weg nach Hause, während dessen sie immer mehr den Verstand zu verlieren droht.

Ich glaube, dass man mich nach dieser Rezension vermutlich für verrückt erklären wird. Ich fand das Buch einfach absolut große Klasse. Wenn ich nicht noch über 11 Monate vor mir hätte, würde ich sagen, dass das Buch die Chance auf mein Best Of 2011 hat.
Schon die ersten beiden Bände, fand ich super. War immer wieder überrascht, wie Cook es schafft, mit so wenigen Charakteren sowohl Spannung, als auch Romantik, auf so unglaubliche Weise unterzubringen.
Und jetzt führt sie auf einmal so viele andere Figuren ein, die sie in den beiden ersten Bänden wunderbar subtil mit dem Leser bekannt gemacht hat, ohne sie auftreten zu lassen. Das Magiesysthem gefällt mir, mit seiner biologischen Art, nach wie vor, werde ich aber erstmal außer Acht lassen.
Denn gerade die Figurenkonstellationen und Ausarbeitung der verschiedenen Charaktere ist das Beste des Buches und auch das, was am meisten in den Vordergrund gehoben werden sollte.
So wie ich Earan, von Anfang an nicht leiden konnte, so sehr habe ich Connen-Neute und Redal Stan, und vielleicht auch Mav direkt in mein Herz geschlossen.
All die Gefühle, die Ängste, das langsame Verstehen war so gut nachvollziehbar, dass ich, einmal angefangen zu lesen, richtiggehend in diesem Buch versunken bin.

Ich fand es so großartig, wie die Autorin Schrittweise und Häppchen für Häppchen, dem Leser bestimmte Elemente der Vorgänger wieder ins Gedächtnis ruft und sie erklärt.
Nichts davon wirkte auf mich unrealistisch oder unglaubwürdig. Ganz im Gegenteil. Sie tut das auf eine so ruhige und sanfte Art und Weise, dass sich der Leser nicht von dem ganzen Wust von Informationen erschlagen fühlt.

Das Ende war ein einfaches Highlight. So ein zwei Tränchen musste ich wegblinzeln, muss ich sagen. Trotz der Ernsthaftigkeit des Geschehens, geht aber auch der Witz nicht verloren. Weniger sprachlich, als viel mehr situationskomisch, entlockte mir der Roman doch immer wieder ein Lächeln.
Die Charakterentwicklung kommt im Übrigen auch nicht zu kurz.

Ein wirklich großartiges Buch, in meinen Augen. So flüssig und spannend zu lesen, dass ich gar nicht mehr aufhören wollte.
Ich bin, wie man liest, begeistert.

Volle Punktzahl!

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