Samstag, 16. Juli 2011

31 Tage / 31 Bücher Tag 24

Kategorie: Ein Buch, von dem niemand gedacht hätte, dass du es liest/gelesen hast

Im Endeffekt ist das wohl auch nicht so leicht zu beantworten. Ich weiß nicht immer genau, wie die Leute mich einschätzen. Und in meinem näheren sozialen Umfeld habe ich sowieso den Ruf, so gut wie alles zu lesen. Eben mit einem leichten Hang zur Fantasy-Literatur.
Trotzdem denke ich, dass es einige Leute überraschen würde, zu wissen, dass ich die Reihe

"Die letzten Tage der Erde" von Tim LaHaye 

lese.

Ich habe die Reihe früher schon einmal bis Band 10 gelesen und dann irgendwann das Interesse verloren. Vor ca. 2 Jahren habe ich mir die Reihe vollständig (bis Band 12) nachgekauft und mit einem Re-Read angefangen, der bis Band 6 angehalten hat. Im Moment habe ich Band 7 angefangen hier stehen und werde ihn in nächster Zeit wohl beenden.

Warum diese Reihe eher ungewöhnlich ist, in vielen Augen?
Die Romane erzählen die Apokalypse/Offenbarung der Bibel in etwas anderer Form. Sie sind wie richtige Romane aufgebaut, orientieren sich aber an den letzten Kapiteln des neuen Testaments. Die beiden Autoren sind, soweit ich weiß, Pfarrer in Amerika. Manchmal merkt man das auch am Schreibstil
Und vor allem, da die Bücher mit Missionierungsgedanken und Predigttexten überfüllt sind. Oft werden Bibeltexte zitiert und es wird deutlich gemacht, dass nur die gerettet werden können, die an die Auferstehung glauben und die in Hinblick auf Jesus leben.

Trotzdem ist die Reihe recht spannend. Es sterben durchaus mal Protagonisten, (was nur realistisch ist), man hat Katastrophen, übernatürliche Ereignisse, Intrigen, Politik, Wirtschaft. Man findet in den Büchern so ziemlich alles. Aber auch Freundschaft, Liebe und das Überleben in einer Welt, in der ein Überleben eigentlich kaum noch möglich ist, vor allem nicht, wenn man zu den Rebellen gehört.

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