Sonntag, 8. Januar 2012

Lesung: Tom Daut liest aus „Die Sinistra“

Das war ein schöner Abend in der Taverne „Zu den vier Winden“ in Bochum im Ruhrgebiet. Denn die Taverne hatte Besuch vom Fantasy-Jungautor Tom Daut. 

Worum es geht:

Die Sinistra - eine Kommandoeinheit, die sich nur vor dem Dynasten, dem Alleinherrscher des Sektors Trentagon zu verantworten hat. Während die Herrschaft des Dynasten von einem schrecklichen Krieg im Norden und ständigen Machtkämpfen in den eigenen Reihen bedroht ist, sorgt die Sinistra dafür, dass in den dunklen Straßenschluchten des Landes jede Art der Volksaufhetzung in Form von Magie oder Religion sofort im Keim erstickt wird.
Als Caron Salvador, der junge Sohn des Dynasten, der Sinistra beitritt, müssen er und seine Freunde erkennen, dass ein Rivale um die Herrschaft über Trentagon kurz davor steht, seinen Vater zu stürzen. Mit okkulten Kräften und Intrigen trachtet er danach, dem Dynasten und der Sinistra selbst den Untergang zu bringen. Und noch eine weitere Macht, der niemand gewachsen zu sein scheint, zieht im Hintergrund an den Fäden.
Kann Caron Salvador das Netz der finsteren Machenschaften zerschlagen und die Katastrophe noch abwenden?
(Kurzbeschreibung und Bild seiner Homepage http://tomdaut.webs.com/sinistra.htm entnommen)


Tom Daut hat mit seinem Werk „Die Sinistra“ ein sehr interessantes Online-Projekt erschaffen. Sowohl auf seiner Homepage -klick- als auch bei Facebook -klick- versucht er Fans für seinen Roman zu finden. Und bisher gelingt ihm das sehr gut.
Das gesamte Projekt ist durchgehend kostenlos. Von der ersten bis zur letzten Seite. Der Prolog ist für jeden, der Interesse hat, einsehbar. Alle anderen Kapitel können per E-Mail oder durch einen „Gefällt mir“ Klick bei Facebook eingesehen und gelesen werden. Das Geschriebene gibt es in verschiedenen Formaten und da dürfte für jeden etwas dabei sein. So gibt den Text als „normale“ Worddatei, als PDF oder auch in verschiedenen E-Book-Formaten, wie zum Beispiel epub-Dateien. Was mir natürlich sehr gefällt. Da mein Reader gerade epub-Dateien sehr liebt...

 Zur besseren Sicht einmal mit Blitz fotografiert!

Und ich kann nur sagen, es lohnt sich. Denn nur ab einer bestimmten Anzahl von Fans, wird das nächste Kapitel veröffentlicht. Tom schreibt zur Zeit an seinem vierten Kapitel.

Nicht nur die Geschichte ist bisher sehr spannend und interessant, sondern auch die Art wie der Autor vorliest. Er hat sich einiges dabei gedacht und schafft es sein Publikum mitzureißen und an keiner Stelle zu langweilen.
Er liest nicht nur trocken den Text hinunter, sondern er erschafft eine schöne, authentische Atmosphäre, indem er den verschiedenen Charakteren verschiedene Stimmen verleiht und da sogar vor Spezialeffekten nicht zurück schreckt. Er liest mal lauter mal leiser, mal heftig, mal sanft. Aber immer angemessen, nie übertrieben.
Zwischen den Sinnabschnitten, gibt es immer ein kurzes Musikstück, dass das Gelesene untermalt. So gibt er den Zuhörern die Chance, dass sich das Vorgelesene setzt. Die Musikstücke sind im Übrigen kurz gehalten, damit keine Langweile aufkommt und – meines Erachtens – sehr stimmig gewählt.
Immer dabei ist auch Blechheimer. Wer dieser lustige Geselle ist, mag jeder selbst heraus finden. Ich kann nur sagen seine „Anwesenheit“ machte gerade den Prolog zu einem noch besseren Erlebnis, als es ohnehin schon war. 

 Na, wer hat Blechheimer gefunden? ;)

Ich kann nur jedem empfehlen, sich einmal auf Toms Internetseite oder – wer mag – Facebook-Seite umzusehen und mal in sein Werk hinein zu schnuppern. Tom beißt nicht. Er steht für alle Fragen bereit und freut sich über jeden Fan, den er gewinnen kann.

Natürlich wurde die Atmosphäre auch durch die Location nur noch verstärkt. Die Taverne „Zu den vier Winden“ ist eine rustikale mittelalterliche „Kneipe“, die einen gemütlichen Touch hat und die durch gedämpftes Licht und Kerzenschein, eine tolle Atmosphäre vermitteln kann. Natürlich ein gefundenen Fressen, für alle Fantasyautoren. Wer Interesse an einer eigenen Lesung hat, kann sich auf der Internetseite per E-Mail bewerben.

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