Donnerstag, 26. September 2013

Rezension zu Drachentrommeln – Die Drachenreiter von Pern 5 von Anne Mc Caffrey

Anne McCaffrey
Drachentrommeln
Heyne (1994)
Taschenbuch
ISBN: 978-3453309326
237 Seiten

Dieses Buch ist in dieser Auflage nur noch gebraucht zu erstehen. 2009 wurde die Trilogie unter anderen Titeln neu verlegt. Doch auch der Band „Drachenmeister“ (Neuauflage, August 2009 bei cbt) ist bereits vergriffen.

Kurzbeschreibung:
Piemur wird mit der Aufgabe betraut die Sprache der Nachrichtentrommeln in der Gildenhalle der Hafner zu erlernen. Doch an dieser Aufgabe hängt noch so viel mehr. Und diese scheinbar einfache Aufgabe bringt ihn in große Gefahr.

Drachentrommeln  ist der dritte Band der „Harpers Hall Trilogy“ aus der Reihe „Die Drachenreiter von Pern“ von Anne McCaffrey und leider auch der schwächste Band der Trilogie.
In den voran gegangenen Bänden mochte ich Piemur, da noch eine Randfigur, in diesem Band nun die Hauptfigur, sehr gerne. Er wirkte gewitzt,  brachte den nötigen Humor mit und machte es der Protagonistin einfacher. Also Alles in Allem ein kleiner Kerl zum Gernhaben – aber eben nur in kleinen Dosen.

Wie gesagt, Piemur ist jetzt eine Hauptfigur. Und trotz seines Wandels – er wird erfahrener, etwas reifer, und verliert dadurch trotzdem  nicht seinen Hang zu Streichen, - ist er mir nicht interessant genug. Es ist schwierig in ihm nicht durchgehend die Randfigur aus den anderen Bänden zu sehen.

Zu Beginn gefiel mir das Setting noch sehr gut. Der Leser befindet sich auch weiterhin in der Halle der Hafner, als Piemur plötzlich in den Stimmbruch kommt. Er hat Angst die Halle verlassen zu müssen, wird aber auf Grund seines Rhythmusgefühls und seines guten Gedächtnisses an den Nachrichtentrommeln ausgebildet. Auch wenn die Umstände, die dort herrschen, sehr stark an die Situation erinnern, in der sich auch Mellony befindet, als sie die Halle zum ersten Mal betritt, ist es unterhaltsam und mäßig spannend.

Der Band ist sehr gut in die Gesamtgeschichte der Reihe eingereiht. Die politischen Wirren und Intrigen sind ein Hauptbestandteil dieses Bandes und Piemur wird mehr unfreiwillig in diese hinein gezogen. Was dann gegen Hälfte des Buches dazu führt, dass es einen Settingwechsel gibt.

Der Leser, der ja bisher ebenfalls nur wenig über den Südkontinent wissen dürfte, hat hier nun die einmalige Gelegenheit den fremden Kontinent zusammen mit Piemur zu erforschen. Leider konnte mich die Erfahrungen, die Piemur dort macht, nur sehr wenig reizen. Ich konnte einfach keinen Fortschritt erkennen und auch die Geschichte um das Echsenei konnte mich nicht so sehr überzeugen.

Dennoch ist es ein unterhaltsames Buch, und da auch in diesem Teil Drachen bzw. ihre kleineren Verwanden nicht zu kurz kommen, hinterlässt der Band bei mir eine gewisse Zufriedenheit. Der Schreibstil ist wie gewohnt angenehm und sauber und die geliebten Figuren aus den vorherigen Bänden haben auch immer mal wieder einen Auftritt.

Außerdem kann ich dazu sagen, dass ich wieder eine Trilogie beendet habe. ;-)

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