Mittwoch, 9. Oktober 2013

Im Test – Android App – Readtracker


Vorab:
Ich weiß, ich weiß! Das ist kein Buch, aaaaaber. Gerade für uns Lesemarathon Teilnehmer vielleicht eine interessante Sache und im Grunde geht es ja auch um Bücher.
Im Videochanel von Letters fromJuliet hat sie im Zuge eines ihrer Videos zu einem Read-a-Thon im Juli erwähnt, dass sie die App ReadMore nutzt um sowohl genau zu wissen, wie lange sie gelesen und hat und um heraus zu finden, wie lange sie noch etwa brauchen wird um das jeweilige Buch zu beenden.
Ich saß also heute auf der Arbeit und hatte nichts zu tun. Und wenn ich sage nichts, meine ich, dass ich ab und an zwei Handgriffe zu tun habe und ansonsten vor allem sehr viel warten muss. Da ich ja kein besonders geduldiger Mensch bin, habe ich mich entschieden einfach diese App auszuprobieren, da ich während des Wartens ja durchaus auch sehr viel lese.
Und wieder kommt ein Aaaaaaber… Denn ich bin bekennender Samsung-Handy-Nutzer und somit Androidnutzer. Und die ReadMore App ist ausschließlich für IPhone und IPad konfiguriert worden. Eine kurze Recherche später (man ist ja findig) fand ich die passende App für Android.

Tadaaaaa! Der Readtracker.

 
Ich habe mir nebenbei auch Readmills runter geladen, ist aber nicht notwendig und wird auch nicht Gegenstand dieses Beitrages, (da ich keinen Reader auf dem Handy brauche, hab meinen geliebten Sony-Reader eh immer dabei – höhö)
Beschreibung:
 
Im Grunde ist es ein ganz kleines einfaches Programm, das einer Stoppuhr ähnlich ist. Mit dem Vorteil (und deswegen wollte ich es so gerne haben) berechnet die App wie lange man also voraussichtlich für den Rest des Buches brauchen wird. Außerdem speichert es die Zeit der unterschiedlichen Sessions und es ist möglich die Highlights des Buches in Zitatform einzufügen.
 
Aufbau
 
Zunächst musste ich das Buch einfügen, das ich gerade lese. Die Namenssuche war nicht das Gelbe vom Ei, denn sie findet viel und vor allem viel Mist. Obwohl das Buch durchaus bekannt ist. Die Suche per ISBN dagegen ist überhaupt kein Problem. Wenn möglich speichert das Programm auch direkt das Cover mit und fügt auch die Gesamtseitenzahl ein.
Die Gesamtseitenzahl kann natürlich auch eigenhändig eingegeben werden.
Die Buchtitel kann man natürlich auch ohne Probleme selbst eingeben. Oder wer Readmills nutzt kann die beiden Apps auch synchronisieren.
 
Betrachtung:
 
Ansonsten ist das Programm ultra einfach und leicht zu bedienen. Beim Tippen auf den Bildschirm startet die Stoppuhr. Jedes Mal wenn man aufhört zu lesen kann man auf Pause drücken und nach belieben auch die Uhr wieder Starten beim Tippen auf Resume. Ist man mit einer Lesesession durch, kann man die Zeit anhalten „Done“ und muss dann angeben auf welcher Seite man sich gerade befindet.
Da ich ein wenig trottelig bin, habe ich bei der Eingabe zunächst nicht verstanden, dass es sich dabei um ein Drehrädchen handelt und ich daran drehen muss um auf die richtige Seite zu kommen. Ja ja , ich weiß, ich bin ein bisschen wirr.
Die Highlightfunktion habe ich noch nicht ausprobiert und mehr hat das Programm eigentlich auch nicht zu bieten. Aber ich werde es definitiv für die nächsten Marathons mitnutzen. Und vielleicht lässt sich ja jemand inspirieren, es auch zu nutzen, oder berichtet mal, wenn ihr es schon genutzt habt, was ihr davon haltet.
Fazit:
 
Wirklich viel hat diese App im Grunde nicht zu bieten, aber sie ist kostenlos und leicht zu bedienen und spart dem Leser das eigene Berechnen von Durchschnitten und Restzeiten. Für das archivieren von Büchern gibt es sicher sinnvollere Apps. Aber das was die App anbietet, das kann sie und daher bin ich erstmal zu zufrieden.

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