Mittwoch, 5. März 2014

[Ich schaue gerade] – Wildfire – Fernsehserie

Komplette Serie + Soundtrack

8. April 2011
13 DVDs + 1 CD
Mit Genevieve Cortese, Ryan Sypek, Nana Visitor u.a.
Spieldauer: 2211 Minuten

Kurzbeschreibung:

Kris Furillo sitzt mit gerade einmal 18 Jahren wegen Diebstahls in einer Jugendstrafanstalt. Hier macht sie regelmäßige Rehabilitationsausflüge zu den Pferdeställen von Familie Ritter. Ihr Pferdetrainer Pablo Betard entdeckt dabei ihr außergewöhnliches Talent im Umgang mit Pferden. Als eine der wenigen kann sie den schönen schwarzen Hengst Wildfire bändigen. Daraufhin gibt Pablo ihr mit einem Job auf der Raintreefarm kurz vor ihrer Entlassung eine zweite Chance. Endlich scheint ihr Leben wieder geordneter zu verlaufen. Doch Kris muss auch schnell erkennen, dass das Leben zwischen Stallarbeiten und Pferderennen deutlich härter sein kann als sie es sich vorgestellt hat. Wird sie ihren Neuanfang im Pferdesport erfolgreich meistern?

Allgemeines:

Zurzeit kann mich leider nur wenig begeistern, denn Krankheit und Trennung haben mir dann doch mehr zu schaffen gemacht, als ich zugeben wollte. Da ich ja nun eine Weile – gezwungener Maßen – ans Bett gefesselt gewesen bin, brauchte ich natürlich neben lieber Gesellschaft auch noch einige andere Dinge, um mich zu beschäftigen. Und neben Büchern, sind natürlich auch Serien meine Leidenschaft.

Vor einigen – ja, Jahren, muss ich jetzt schon leider sagen – hatte ich wieder so eine Phase, in der ich gerne Serien über Pferde gesehen habe. Besorgt habe ich mir die damals vorhandenen Staffeln zu „Heartland“ und eben zu „Wildfire“. Nachdem ich bei beiden Serien die ersten Folgen gesehen habe, bin ich letztendlich bei Heartland hängen geblieben und habe Wildfire außer Acht gelassen.

Am Wochenende suchte ich also verzweifelt nach einer Serie, die mich interessieren könnte und die ich zudem noch nicht gesehen habe. Entdeckt habe ich dabei wieder Wildfire.
Bisher habe ich 1 ½ Staffeln gesehen und die Serie gefällt mir ganz gut.

Meinung:

Das soll hier keine ausführliche Rezension werden, denn das ist leider noch nicht möglich, da ich ja erst einen Teil der Folgen gesehen habe, aber dennoch möchte ich schon mal vorab etwas zu der Serie sagen.
Damals habe ich mich ja eher an Heartland gehalten, weil ich mir nicht sicher war, ob mir eine Serie über Pferderennen so gut gefallen könnte. Aber im Nachhinein kann ich sagen, dass sie mich durchaus bewegt.

Die Charaktere und auch die Geschichte sind nicht grundlegend neu, aber interessant und abwechslungsreich gestaltet. Jede Figur ist ganz individuell gezeichnet und natürlich gibt es hier die typischen Klischees.

Kris – die Hauptfigur – ein Ex-Sträfling mit einer zweiten Chance und talentierte Pferdenärrin - ist zwar manchmal etwas schwierig, weil sie sehr stur ist und manchmal auch etwas zu überzickig, aber im Grunde eine sehr sympathische Person, mit der sich junge Mädchen sicher gut identifizieren können. Denn sie muss durch alle möglichen Schwierigkeiten durch. Enttäuschungen in der Familie, Liebe, Freundschaft, Misserfolg und Erfolg und natürlich alle möglichen Probleme mit ihrem Liebling, dem titelgebenden Hengst Wildfire. Aber gerade ihre Liebe zum Reitsport und ihre Liebe zu den Pferden, ihre Unsicherheiten und Interessen lassen sie dem Zuschauer ans Herz wachsen.

Aber auch die anderen Figuren sind alle auf ihre Art und Weise etwas Besonderes. Matt, der ein Problem mit seiner Spielsucht hat und dabei allzu sehr nach seinem Vater kommt. Todd, der auf Grund einer Krankheit etwas eingeschränkt ist, Junior, der klischeehafte Aufreißer mit einem guten Herzen und die Zicke Danny, die zunächst so etwas wie die Gegenspielerin zu Kris ist.
Aber auch die Erwachsenen passen ins Bild. Der ruhige, leicht geheimnisvolle Pablo, der sich sehr für Kris und die Pferde und natürlich auch für die Raintree Farm einsetzt, Jean, mit ihren eigenen Problemen eine Farm zu führen und einem sehr ambivalenten Liebesleben, und Ken Senior, der etwas zwielichtige Besitzer der Konkurrenz.

Es gibt viele verschiedene Baustellen, die behandelt werden, manche sind etwas interessanter für mich – wie natürlich alles rund um die Pferde und den Rennsport, andere sind etwas müßiger für mich – wie das ewige Liebesleben und die kriminelle Vergangenheit und ihre Folgen, aber nichts langweilt mich wirklich. Alles ist vor allem nebenbei sehr interessant zu gucken.

Einige Parallelen musste ich leider erkennen, so ist auch die Raintree-Farm, wie Heartland ein Familienunternehmen und soll es bleiben. Und natürlich kommt es da dann auch ab und zu zu finanziellen Schwierigkeiten, aber alles im Allem unterscheiden sich die beiden Serien durchaus ein wenig und auch Wildfire konnte mein Herz erobern.  
Daher kann ich nur sagen, dass ich die Serie auf jeden Fall zu Ende schauen werde, auch wenn jetzt wieder mehr Arbeit und bald mehr Sport ansteht. Gerade um Abends auszuspannen eignet sich die Serie sehr.

Ich bin durchaus zufrieden, sie wieder entdeckt und zur Hand genommen zu haben. Für alle Pferdenarren definitiv zu empfehlen.  

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