Freitag, 23. Januar 2015

[Buch unterwegs] – Eine neue Kategorie... heute: Ubik von Philip K. Dick

Ab heute wird es eine neue Kategorie auf meinem Blog geben. Sie ist meiner notorischen Neugierde geschuldet und eben auch als Tribut gedacht.
Aber fangen wir vorne an.

Ich bin jeden Tag mindestens zwei Stunden mit Straßenbahnen und Regionalzügen und und und unterwegs. Und was wäre ich für eine Leseratte, wenn ich nicht immer auch ein Buch dabei hätte?! Ich komme zwar nicht immer zum lesen, da mein Vorgesetzter den gleichen Weg hat wie ich ins Büro, aber wenn...

dann bin ich immer überaus dankbar wenn ich Gleichgesinnte treffe. Also Menschen, die ihre Umgebung und Umwelt vergessen und selbstvergessen ihre Nase in ein Buch stecken. Für all diese wunderbaren Menschen ist diese Kategorie als Tribut gedacht, denn sie machen einem eine Fahrt sehr viel angenehmer.
Wie einträchtig Menschen miteinander leben können, wenn auf vier Plätzen, vier Menschen vollkommen verträumt ganz still sind und lesen.

Und da kommen wir dann auch schon zu meiner Neugierde.
Natürlich will ich auch ganz gerne wissen, was für Bücher meine Mitmenschen denn da so lesen. Also welche Bücher alle so „auf Reise“ gehen.
Und ich bin gespannt, was sich da so alles finden lässt.



Und daher, lange Rede, kurzer Sinn.
Möchte ich heute auch direkt das erste reisende Buch vorstellen.

Ubik von Philip K. Dick

Ich habe von diesem Buch bisher noch nie etwas gehört, aber Amazon sagt dazu:

Vom Mond kehrte Glen Runciter nur als Toter zurück. Aber wer schreibt dann die Botschaften auf Streichholzbriefchen und aufgerissenen Zigarettenpackungen? Die Dinge haben sich selbständig gemacht, sie reisen in ihre eigene Zeit zurück – das Auto ist ein Modell aus den Dreißigern, der Fahrstuhl aus den Zwanzigern. Und was soll Ubik sein – Biermarke, Pfandhaus oder Raumspray? Oder ist Ubik die Rettung gegen den Zerfall der Realität?

Irgendwie klingt das sogar ganz spannend, auch wenn ich eigentlich bei Büchern, nicht so der SciFi Fan bin.
Offenbar handelt es sich dabei um ein Taschenbüchlein mit 223 Seiten, erschienen im Fischerverlag.

Dieses Buch war im Übrigen die Reisebegleitung eines jungen, etwas kurz gewachsenen Manns, ca. Anfang, Mitte 30.
Dieser Typ der Marke: Ich stehe hier mit meinem Smartphone, weil ich zu cool bin für die Welt, mit meiner schnieken beigen Jacke und... ja Vorurteile lassen grüßen.

Ich kann mich sogar daran erinnern, dass ich am Gleis an dem Mann vorbei ging und ihm (ganz in meiner Art) einen vernichtenden Blick zugeworfen habe. Ich wie immer – Buch unter dem Arm.
Im RE dann sehe ich plötzlich auf. Eben jener Mann steht neben mir, vollkommen vertieft in sein Buch. Ich muss geguckt haben wie ein Auto. Ich hatte sogar kurz das Bedürfnis mich zu entschuldigen.
Beim Aussteigen konnte ich dann noch schnell einen Blick auf das Cover werfen. Der Titel war eindeutig und außerdem finde ich das schlichte Cover irgendwie hübsch.

Ich bin gespannt, welche Bücher, ich ansonsten noch so treffen werde, die auf Reisen gehen. 


Kommentare:

  1. Ach, ich mag diese Reiselektürenbeiträge! Es ist doch immer wieder spannend, was die Mitreisenden lesen. Und ein großer Nachteil der eReader besteht darin, dass man nicht mehr kurz einen Blick aufs Cover werfen kann. *g*

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    1. Absolut - genau das habe ich mir auch schon gedacht. Aber Gott sei Dank findet man immer noch Leute, die Print-Bücher lesen. Hab schon wieder einen Beitrag in Arbeit. :) Freut mich, wenn dir die Lektüre gefällt.

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