Montag, 23. Februar 2015

[Buch unterwegs...] Vor allen anderen...

Erfreut musste ich feststellen, dass immer noch viele und hartnäckig gelesen wird. Am U-Bahnsteig habe ich letztens eine Vorab-Leserin bemerkt.
Natürlich erst, nachdem ich den Titel des Buches gegoogelt hatte, aber immerhin - anscheinend (zumindest ansatzweise) eine Kollegin von uns.
Ich hätte gerne gefragt, ob sie einen Blog hat, aber ich bin Morgens ein furchtbarer Grummelbär und wollte lieber mein eigenes Buch lesen, statt einen Schwatz zu halten.
Gelesen wurde:

Schmerz
Lisa Gardner




Ich war drei, als meine Schwester entdeckte, was das Besondere an mir ist. Aufgrund einer genetischen Störung bin ich außerstande, Schmerz zu empfinden. 
Meine Schwester Shana ist eine verurteilte Mörderin, die tötet, seit sie vierzehn ist. Unser Vater ist Harry Day, der legendäre Serienmörder, der ganz Amerika in Atem hielt. Er ist nun schon seit vierzig Jahren tot, aber dieser «Rosen-Killer» weiß Dinge über ihn, die er eigentlich nicht wissen dürfte. Meine Schwester sagt, sie ist die Einzige, die ihn stoppen kann. 
Auf dem Bett eine tote Frau. Auf dem Nachttisch Champagner und eine langstielige rote Rose. Als Detective D.D. Warren den Tatort inspizieren will, geht plötzlich das Licht aus. Dielenböden knarren, fremder Atem an ihrem Ohr ... Später heißt es, aus ihrer Pistole seien drei Schüsse abgefeuert worden. D.D. selbst ist schwer verletzt. 
Sechs Wochen später schlägt der «Rosen-Killer» wieder zu. Ohne eine Spur zu hinterlassen. D.D. Warren versucht verzweifelt, sich an Details jener Nacht zu erinnern, doch es gelingt ihr nicht. Dafür erinnert sich der Mörder umso besser.

(Amazon)

Das Cover fand ich extrem auffällig und ich hätte nicht gedacht, dass es sich um einen Thriller handelt, obwohl der kurze und prägnante Titel natürlich darauf hin deutet. 
Das Buch erscheint im übrigen erst am 23. April 2015. Aber darf jetzt schon reisen. Ein sehr glückliches Buch.

Außerdem fand ich dann heute ebenfalls noch ein weiteres Buch in den Händen einer jungen Dame, die inmitten eines riesigen Pulks von wartenden Menschen stand, die um sie herum schwatzten und tratschten und rempelten und drängelten.
Aber die Leserin stand vollkommen unbeeindruckt da, das Buch in der Hand und las. Oh wie sehr, ich sie beneidet habe. 
Gelesen wurde:

Perfect People
Peter James



John and Naomi are grieving the death of their four-year-old son from a rare genetic disorder. They desperately want another child, but they realize the odds of their next child contracting the same disease are high.
Then they hear about geneticist Dr Leo Dettore. He has methods that can spare them the heartache of ever losing another child to any disease.
At his clinic is where their nightmare begins.
They should have realized something was wrong when they saw the list. Choices of eye colour, hair, sporting abilities. They can literally design their child. Now it's too late to turn back. Naomi is pregnant and already something is badly wrong (Amazon)


Ich nehme an (auch nachdem ich die erweiterte Kurzbeschreibung gelesen habe), dass es sich hier eher um einen Thriller handelt und nicht um einen Horror-Roman.
Ich kann mir vorstellen, dass das Buch spannend ist, auch wenn die Idee nicht unbedingt neu ist. 
Und wieder einmal frage ich mich, ob Krimis und Thriller, das am meist gelesene Genre sind, oder warum mir vor allem immer "spannende" Literatur über den Weg läuft.

Ich bin gespannt, ob auch in England Bücher unterwegs sind und ob ich davon überhaupt etwas mitbekommen werde.
Vielleicht finde ich ja alsbald wieder einmal ein Buch aus einem anderen Genre und vielleicht sogar eins, das mir zuflüstert, dass es von mir gelesen werden möchte. 

Kommentare:

  1. Ich glaube, es liegt einfach daran, dass sich Thriller als Unterwegslektüre so gut eignen. Man muss nicht so gut aufpassen wie bei einem Whodunnit oder so sehr auf die Sprache konzentrieren wie z.B. bei einem etwas anspruchsvollerem Stückchen Literatur. Außerdem ist die Geschichte normalerweise so gestrickt, dass man schnell wieder reinkommt, wenn man unterbrechen muss - und das passt doch alles perfekt für ein Bahnbuch. ;)

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  2. Acht, Tatsache? Das ist aus einem Gedicht geklaut?? Ich werde wohl direkt mal das Gedicht stöbern gehen, wenn du sagst, dass es toll und lesenswert ist. Danke für den Hinweis!!

    Liebe Grüße. :)

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    1. Es ist eine Abwandlung der deutschen Übersetzung - aber ja - das kam mir doch verdächtig bekannt vor ;) - kannst mir ja mal verraten, ob du das Gedicht magst :) - das Gedicht kommt auch in dem Film "Club der toten Dichter vor" oder im Orginal "Dead Poets Society" :)

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