Freitag, 13. März 2015

[Buch unterwegs...] Die englische Woche

In letzter Zeit sind mir vermehrt englische Bücher in Bus und Bahn über den Weg gelaufen. Angenehm an diesen Büchern ist, dass ich mir nicht den Hals verrenken muss um das Cover sehen zu können, sondern oft sind Titel und Autor auch oberhalb der Seiten vermerkt.

Daher habe ich heute zwei recht unterschiedliche Bücher getroffen und außerdem auch mal ausnahmsweise keinen Thriller.

Im Regionalexpress von Bochum nach Dortmund - letzter Wagen - war heute bemerkenswert wenig Platz und zur Zeit fahre ich mit zwei Bekannten zusammen die gleiche Strecke. Wir haben uns (man mag es mir verzeihen) recht laut durch das halbe Abteil über Wrestling unterhalten.
Der junge Typ neben mir, Anfang - Mitte 30 schätze ich, stilvoll gekleidet, mega gepflegt, Sonnenbrille (-.-) ließ sich von uns aber gar nicht beeindrucken und las weiter in:

Alexander McQueen: Blood beneath the Skin


Andrew Wilson

Hierbei handelt es sich offensichtlich um eine Biografie des 2010 (durch Selbstmord) verstorbenen Mode Designers Alexander McQueen.
Ein Thema (Fashion nicht Suizid) das mich nicht besonders berührt, da ich absolut unmodisch bin und überhaupt keine Ahnung habe, was gerade so "in" ist oder sonst was.
Aber ich kann mir vorstellen, dass das für einige Leute ziemlich interessant sein kann. Gerade im Hinblick auf solch eine Lebensgeschichte.

Das zweite Buch saß neben mir, in den Händen eines älteren Mannes, (Anfang 50 oder so?) in der U-Bahn auf dem Weg ins Büro.
Ich konnte einen flüchtigen Blick auf ein sehr bunten Cover erhaschen, aber nicht den Titel. Als ich ihm mit einem Seitenblick über die Schulter spähte war ich doch überrascht nicht nur ein Fantasybuch zu finden, sondern auch noch eins aus dem Pathfinder Universum, das ich vor allem aus den Pen and Paper Regelwerken kenne, auch wenn ich es selbst bisher nur einmal gespielt habe.

Reign of Stars
Pathfinder Tales


Tim Pratt


Kommentare:

  1. Das war ja eine bunte Mischung. Bücher über Mode finde ich häufig überraschend spannend, obwohl ich selber auch ein schrecklich unmodischer Mensch bin. Aber dieser Blick in einer mir vollkommen fremde Welt kann was faszinierendes haben. ;)

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    1. Ich finds auch immer gut mal über den eigenen Tellerrand hinaus zu schauen. Bei mir gehts vor allem so bei Hintergründen zum Sport. Ich selbst treibe zur Zeit keinen Sport - aber darüber lesen macht mir durchaus Spaß :)

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