Mittwoch, 14. Oktober 2015

Firstborn - Shortstory - Brandon Sanderson

Da ich noch eine Weile auf neue Romane von Brandon Sanderson warten muss, habe ich mich entschieden mich durch all seine veröffentlichten, aber nie übersetzten, Kurzgeschichten und Novellen zu lesen.

Die erste Geschichte, die ich gelesen habe, ist Firstborn.
Eine Science Fiction Geschichte über einen zweitgeborenen, der Schwierigkeiten hat in die Fußstapfen seines unfehlbaren Bruders zu treten.

Die Geschichte hat nur 48 Seiten und Science Fiction ist alles in allem nicht unbedingt mein bevorzugtes Genre, aber die Geschichte an sich hat mir gut gefallen und war auch zeitweise nahezu episch.
Der Moment als es heißt " I am invoking Article 117and taking cammand of this fleet" war für mich eine Art Wendepunkt und hat Gänsehaut verursacht.

Die Geschichte konzentriert sich vor allem auf das Innenleben und den Werdegang und die Entwicklung eines einzigen Charakters und bleibt dabei authentisch und glaubwürdig und vor allem unterhaltsam und interessant.

Das Ende konnte mich absolut überzeugen. Es mag zwar nicht unbedingt vollkommen unvorhersehbar sein, aber es war ein typischer Sanderson.
Ich könnte mir eine ganze Sammlung von Geschichten in dieser "Welt" vorstellen, alle aufgebaut, wie eine typische Space Opera. Oder als TV-Show. Ich würds gucken.

Letztendlich gebe ich der Geschichte 4 von 5 Sternen. Sie ist einfach nicht neu und innovativ genug um die volle Punktzahl zu erhalten, aber der Protagonist ist sympatisch, die anderen Figuren individuell und interessant. Der Plot ist gut balanciert und das Ende befriedigend.
Trotzdem mag ich seine Fantasy-Geschichten einfach lieber. Vor allem seine Cosmere-Stories.

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