Mittwoch, 3. August 2016

Die englische Sprache in Büchern und ich...

…. sind nicht unbedingt Freunde.

Es ist nicht so, dass ich die Sprache nicht beherrsche. Ich arbeite jetzt seit einigen Jahren für ein internationales Unternehmen und meine Kollegen und ich sprechen im Büro fast ausschließlich Englisch, Dokumentationen, Belege, Rechnungen und E-Mails werden ebenfalls nur auf Englisch verfasst.
Business-Englisch ist für mich zwar etwas anderes als literarisches Englisch, dennoch habe ich grundsätzlich kein Problem mit der Sprache.
Trotzdem neige ich dazu meine Bücher auf Deutsch zu lesen und das hat mehrere Gründe:

Eins: Ich lese vor allem um abzuschalten und zu entspannen. Das Lesen auf Fremdsprachen strengt mich mehr an.

Zwei: Ich mag die deutsche Sprache sehr gerne und bekomme im Arbeits-Alltag davon einfach zu wenig.

Drei: Und vermutlich der gewichtigste Grund... Ich lese in meiner Muttersprache einfach sehr viel schneller. Es geht mir zwar nicht darum, möglichst schnell ein Buch nach dem anderen zu beenden, dennoch mag ich das Gefühl nicht festzustecken und nicht voran zu kommen.


In letzter Zeit allerdings muss ich vermehrt feststellen, dass Bücher, die ich sehnsüchtig erwarte erst sehr spät oder direkt gar nicht mehr übersetzt werden.
Auf einige Bücher kann ich dann gut und gerne verzichten, allerdings stört es mich wenn es sich dabei um Folgeteile meiner Lieblingsreihen handelt, oder Einzelbände, von denen ich einfach weiß, dass ich sie lesen MUSS.
Daher werde ich wohl in nächster Zeit wohl oder übel häufiger zu englischen Büchern greifen. Ich habe allerdings einfach die Hoffnung, dass ich mich schnell daran gewöhnen und so zumindest Grund 1 und 3 nicht mehr so ins Gewicht fallen.

Als nächstes auf der englischen Leseliste stehen auf jeden Fall Uprooted von Naomi Novik, das ich noch beenden muss, Shadows of Self von Brandon Sanderson (und danach Bands of Mourning) aus der Wax and Wayne Reihe, von dem Heyne zwar behauptet, es würde noch übersetzt werden, ich allerdings noch immer nichts in der Richtung finde und ich das Warten leid bin. Ich werde vorher den ersten Band re-readen um wieder richtig in die Geschichte zu finden.
Und als letztes wäre dann da noch White Sand Volume 1 – eine Graphic Novel – ebenfalls geschrieben von Brandon Sanderson, die ich mir schon angesehen habe und wo mir die Zeichnungen sehr gut gefallen.
Hier bin ich mir sogar beinahe sicher, dass es davon so schnell keine deutsche Übersetzung geben wird.


Ansonsten wären da noch ein paar Robin Hobb Bücher, die es nicht mehr auf Deutsch – oder nur noch für horrende Preise gibt – da würde ich dann auch mal freiwillig in den saueren Apfel beißen. Wir werden sehen.  

Kommentare:

  1. Huhu

    Mir geht es auch sehr oft so. Ich habe mir zwar vorgenommen, dieses Jahr mehr englisch zu lesen, aber ich bin noch nicht dazu gekommen. Aber ich hoffe, dass ich diesen Monat wenigstens eines anfangen werde.

    Liebe Grüsse

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    1. Ich kann mir vorstellen, dass es immer einfacher wird, je mehr man in einer bestimmten Sprache liest. Denke nur der Anfang wird etwas anstrengend sein und mit der Zeit wird es dann besser :) Bin gespannt, ob dein Vorhaben klappt.

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  2. Fuer mich war auch der groesste Faktor, dass ich es Leid war, auf Buecher meiner Lieblingsautoren so lange zu warten oder sie gar nicht zu bekommen, weil no translation :( Da hab ich es auch in Kauf genommen, langsamer zu lesen. Vor allem mit den spateren Eriksons hab ich gekaempft ugh xD aber es wars wert!

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    1. Beim Sanderson Comic hab ich mal das ein oder andere Wort nachgeschlagen. Nicht, weil ich sonst den Zusammenhang nicht verstanden hätte, sondern wirklich um es detailliert genießen zu können. Trotzdem... manchmal nervt es mich, dass ich einen Satz erst beim zweiten oder dritten Drüberlesen verstehe und ich deshalb ewig für englische Bücher brauche

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